Kunlun Volcanic Group, Vulkanfeld im nordwestlichen Tibet, China
Die Kunlun-Vulkangruppe ist ein Vulkanfeld mit über 70 Vulkankegeln, die sich über etwa 700 Quadratkilometer erstrecken und Höhen von bis zu 5.808 Metern im Ashikule-Becken erreichen. Das Gelände besteht aus neun verschiedenen Vulkanfeldern mit charakteristischen trachyandesitischen Lavaströmen.
Das Vulkanfeld entstand durch tektonische Prozesse, die vor etwa 5 Millionen Jahren begannen. Der jüngste bekannte Vulkanausbruch ereignete sich 1951 am Ashi-Vulkan.
Die Kunlun-Region spielt in der chinesischen Mythologie eine wichtige Rolle als Wohnort von Unsterblichen und der legendären Königin des Westens. Besucher können diese mythologischen Verbindungen in lokalen Erzählungen und traditionellen Darstellungen der Gegend entdecken.
Das Vulkanfeld liegt in großer Höhe und ist schwer zugänglich, mit begrenzte Straßenanbindungen durch die Bergkette. Besucher sollten sich auf extreme Bedingungen vorbereiten und örtliche Führung in Betracht ziehen, um die Gegend sicher zu erkunden.
Das Vulkanfeld entsteht durch eine ungewöhnliche geologische Situation, bei der Vulkane fern von Plattengrenzen aktiv sind. Diese Art der Vulkantätigkeit ist weltweit selten und macht die Kunlun-Region für Geowissenschaftler besonders interessant.
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