Cottbus, Universitätsstadt in Brandenburg, Deutschland.
Cottbus ist eine Universitätsstadt in Brandenburg, die als zweitgrößte Stadt des Bundeslandes östlich von Berlin liegt. Die Stadt dehnt sich über mehrere Bezirke aus, von der historischen Altstadt bis zu modernen Wohnvierteln, und ist durch weitläufige Parks und Grünflächen gekennzeichnet.
Deutsche Siedler gründeten im 13. Jahrhundert eine Handelsstation an der mittelalterlichen Salzstraße, die rasch an Bedeutung gewann. Über die folgenden Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Zentrum für Textilproduktion und später für den Braunkohleabbau in der Lausitz.
Die zweisprachigen Straßenschilder in Deutsch und Niedersorbisch erinnern an die sorbische Minderheit, die seit Jahrhunderten in der Gegend lebt. Besucher bemerken diese kulturelle Eigenheit beim Gang durch die Straßen, wo beide Sprachen gleichberechtigt auf Hinweisschildern erscheinen.
Der zentrale Bahnhof verbindet Reisende mit Berlin, Dresden und Frankfurt durch regelmäßige Zugverbindungen, die vom frühen Morgen bis spät abends verkehren. Die Innenstadt lässt sich zu Fuß erkunden, während Straßenbahnen und Busse die äußeren Bezirke erschließen.
Die Flutung ehemaliger Braunkohletagebaue verwandelt die Landschaft südlich der Stadt in den Cottbuser Ostsee, der nach Fertigstellung der größte künstliche See Brandenburgs sein wird. Besucher können bereits heute die fortschreitende Umgestaltung der ehemaligen Industrieflächen in ein Naherholungsgebiet beobachten.
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