Kempen, Mittelalterliche Gemeinde im Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Kempen ist eine Mittelstadt im Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen, die sich westlich von Krefeld bis zur niederländischen Grenze erstreckt. Der alte Kern liegt rund um den Marktplatz, von dem schmale Gassen zu den erhaltenen Stadttoren und zur frühgotischen Kirche führen.
Der Ort erhielt 1294 vom Kölner Erzbischof Stadtrechte und wurde mit Mauern und Toren befestigt. Im Spätmittelalter entwickelte sich die Siedlung zu einem Handelspunkt für Textilien und Getreide aus der umliegenden Ebene.
Der Name erinnert an die historische Region zwischen Maas und Rhein, die früher als Kempenland bekannt war. Auf dem zentralen Platz steht ein Brunnen, um den sich Cafés und Geschäfte gruppieren, wo man an Markttagen Bäcker und Händler aus der Umgebung trifft.
Besucher erreichen den Ortskern zu Fuß vom Bahnhof in wenigen Minuten über eine breite Straße, die zum Marktplatz führt. Wer länger bleibt, kann von hier aus die nähere Umgebung auf markierten Wegen durch flache Felder erkunden.
An der Nordseite des Ortskerns steht eine Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert, deren Turm über die Dächer ragt und Wanderern aus der Ebene als Orientierung dient. Im Inneren hängen hölzerne Votivtafeln, die von Pilgern und Reisenden gestiftet wurden, die hier Halt machten.
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