Nordfriesische Inseln, Inselgruppe zwischen Nordsee und Wattenmeer in Norddeutschland und Süddänemark.
North Frisian Islands ist eine Inselgruppe zwischen Nordsee und Wattenmeer im Norden Deutschlands und im Süden Dänemarks. Die dreizehn Hauptinseln bieten Sandstrände, Salzwiesen und Dünengürtel, die sich entlang der Nordseeküste erstrecken.
Friesische Siedler ließen sich im 8. Jahrhundert auf diesen Inseln nieder und formten ein unter dänischer Verwaltung stehendes Gebiet namens Utlande. Sturmfluten veränderten über die Jahrhunderte die Küstenlinien und zwangen die Bewohner, ihre Siedlungen mehrfach zu verlegen.
Die Bewohner sprechen Friesisch in verschiedenen Mundarten, die von Insel zu Insel variieren und als eigenständige Sprache neben dem Deutschen bewahrt werden. Reetgedeckte Häuser und kleine Kirchen mit weißen Mauern prägen viele Ortskerne und erinnern an die jahrhundertealte Verbindung zum Meer.
Fähren verkehren zwischen den Inseln und dem Festland, während Sylt und Rømø über künstliche Dämme mit dem Festland verbunden sind. Für Touren durch das Watt und über die Inseln empfehlen sich feste Schuhe und wetterfeste Kleidung.
Die Halligen erheben sich als kleine Warften aus dem Watt, deren Häuser auf künstlichen Hügeln stehen, die bei Flut aus dem Wasser ragen. Einige dieser winzigen Inseln verschwinden mehrmals im Jahr fast vollständig unter den Wellen.
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