Harz, Gebirge in Norddeutschland
Das Mittelgebirge liegt zwischen Weser und Elbe und erstreckt sich über rund 100 Kilometer von Südost nach Nordwest. Die höchste Erhebung misst 1141 Meter, und dichte Nadelwälder bedecken die oberen Hänge, während die Täler von Wiesen und kleinen Flüssen durchzogen werden.
Die Entdeckung von Silbervorkommen bei Goslar im Jahr 968 brachte Bergleute und Händler in die Region. Jahrhundertelang prägten Bergbau und Hüttenwesen die Entwicklung zahlreicher Siedlungen entlang der Täler und Höhenzüge.
Alte Fachwerkhäuser in den Bergstädten beherbergen heute Gaststätten, wo Besucher regionale Gerichte und lokale Biere probieren können. An Sommerwochenenden führen Wandervereine oft Gruppenwanderungen durch, und die Einheimischen pflegen ihre Berghütten als Treffpunkte für Feste und gemeinschaftliche Veranstaltungen.
Mehrere Wanderwege durchziehen die bewaldeten Hänge und verbinden die Ortschaften miteinander, wobei Schilder und Karten die Orientierung erleichtern. Im Winter öffnen Pisten für Skifahrer und Rodler, während die Nebelsaison im Herbst die Sicht manchmal einschränken kann.
Ein System von Wassergräben und Teichen erstreckt sich über rund 70 Kilometer durch die oberen Lagen, ursprünglich angelegt, um die Bergwerke mit Energie zu versorgen. Heute kann man auf Wanderungen entlang dieser alten Kanäle die ausgeklügelte Technik früherer Ingenieure nachvollziehen.
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