Äußere Neustadt, Wohnviertel in Dresden, Deutschland
Die Äußere Neustadt ist ein Wohnviertel in Dresden mit erhaltenen Gebäuden aus dem späten 19. Jahrhundert, engen Gassen und versteckten Innenhöfen zwischen Albertplatz und Alaunpark. Die Straßenzüge wirken abwechslungsreich und zeigen unterschiedliche Baustile aus der Gründerzeit.
Das Viertel entstand ab den 1870er Jahren außerhalb der Dresdner Stadtmauern und wurde ursprünglich Antonstadt genannt. Der Übergang von Ackerland zu Wohngebiet fand in dieser Phase der industriellen Entwicklung statt.
Der Kunsthof Passage zwischen Görlitzer Straße und Alaunstraße verbindet fünf Innenhöfe miteinander, in denen Künstler ihre Werkstätten haben und kleine Läden lokale Handwerksprodukte verkaufen. Man spürt hier eine besondere Kreativität, die das Viertel prägt und viele junge Menschen anzieht.
Das Viertel ist über die Straßenbahn mit Linien 6, 11 und 13 erreichbar, die mehrere Haltestellen entlang der Bautzner Straße und Rothenburger Straße bedienen. Die flache Topographie ermöglicht einfaches Erkunden zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
Der Pfunds Molkerei-Laden existiert seit 1892 und ist mit etwa 3500 handbemalten Jugendstil-Fliesen im Inneren ausgestattet. Der Laden wirkt heute noch wie eine dekorierte Zeit-Kapsel aus der viktorianischen Ära.
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