Gerabronn, Stadt in Deutschland
Gerabronn ist eine Stadt in Baden-Württemberg, die auf einem Hügel in der Hohenloher Ebene liegt und von Feldern und Wäldern umgeben ist. Die Stadt erstreckt sich von etwa 300 bis fast 500 Meter Höhe und bietet ein vielfältiges Stadtbild mit alten Gebäuden neben modernen Strukturen.
Gerabronn wurde wahrscheinlich im 10. Jahrhundert gegründet und erste urkundliche Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1226, als es unter bischöfliche Würzburger Herrschaft stand. 1886 erhielt die Ortschaft offiziell das Stadtrecht, nachdem sie zuvor lange Zeit zum Fränkischen Gebiet gehört hatte und erst 1806 zu Württemberg kam.
Der Name Gerabronn stammt aus der frühen Geschichte der Region und spiegelt die Siedlungstradition wider. Im Ort sieht man noch heute, wie die Bewohner sich in den Straßen und auf den Plätzen treffen, besonders an den Markttagen und während der regelmäßigen Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsleben prägen.
Der Ort ist gut mit dem Auto erreichbar, da die Bundesstraße 290 direkt vorbeiführt und die Autobahn A6 in der Nähe liegt. Für Fußgänger und Radfahrer bietet die Umgebung viele markierte Wege durch die hügelige Landschaft mit Wäldern und Tälern, die leicht zu erkunden sind.
Das Schloss Morstein steht auf einem kleinen Hügel nahe der Jagst und stammt aus der Renaissance-Zeit, wird aber von der Familie von Crailsheim bewohnt und ist daher von außen zu sehen. Eine weitere Besonderheit ist die Wendelinskapelle, die ursprünglich als Quelleheiligtum bekannt war und später zum Schutz der Schäfer umgebaut wurde.
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