Philipps-Universität Marburg, Öffentliche Universität in Marburg, Deutschland.
Die Philipps-Universität Marburg ist eine umfassende Hochschule und öffentliche Universität in Marburg, deren Gebäude sich über die gesamte Altstadt verteilen und Fakultäten für Medizin, Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften beherbergen. Die Bibliotheken, Labore und Hörsäle befinden sich in historischen Häusern ebenso wie in modernen Neubauten, die das Stadtbild prägen.
Landgraf Philipp I. von Hessen gründete die Einrichtung im Jahr 1527, wodurch sie zur ersten protestantischen Universität der Welt wurde. Die Chemie erhielt hier 1609 weltweit erstmals einen eigenen Lehrstuhl, was den wissenschaftlichen Ruf der Hochschule nachhaltig festigte.
Der Name Philipps-Universität erinnert an den Gründer Philipp den Großmütigen, dessen protestantische Überzeugung sich noch heute in der offenen Atmosphäre der Einrichtung widerspiegelt. Studierende aus vielen Ländern beleben die Hörsäle und Seminarräume, während öffentliche Vorlesungen und Ausstellungen Besuchern Einblicke in aktuelle Forschungsthemen ermöglichen.
Der Campus erstreckt sich über das gesamte Stadtzentrum, sodass Besucher zu Fuß zwischen den einzelnen Gebäuden wechseln können und dabei die Struktur der Altstadt erkunden. Öffentliche Bereiche wie Bibliotheken und Museen sind tagsüber zugänglich, während Hörsäle meist nur während des Semesters genutzt werden.
Das Museum für Anatomie und Medizingeschichte zeigt präparierte Organe und medizinische Instrumente, die Einblicke in die Entwicklung der Heilkunde bieten. Das Chemicum, ein eigenes Chemiemuseum, öffnete 2012 seine Türen und dokumentiert die lange Tradition des Fachs an dieser Hochschule.
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