Watzmann, Kalksteinberg in den Berchtesgadener Alpen, Deutschland.
Watzmann ist eine Berggruppe in den Berchtesgadener Alpen bei Ramsau und Schönau am Königsee. Die Mittelspitze erreicht 2713 Meter, flankiert von Hocheck mit 2651 Metern und Südspitze mit 2712 Metern, während steile Kalksteinwände das Relief prägen.
Valentin Stanic erreichte 1800 als erster dokumentierter Bergsteiger den Gipfel und eröffnete damit eine neue Ära für Besteigungen in diesem Gebiet. Die Watzmann-Ostwand zog später zahlreiche Alpinisten an, die sich an den technisch anspruchsvollen Kalksteinrouten versuchten.
Der Name Watzmann verbindet sich mit einer alten Erzählung über einen tyrannischen Herrscher, der mitsamt seiner Familie in Stein verwandelt wurde. Die Form der Gipfelreihe erinnert Wanderer an liegende Gestalten, wobei die Watzmannfrau und die kleineren Nebengipfel diese Sage bis heute lebendig halten.
Watzmannhaus auf 1928 Metern bietet Übernachtungen für Bergsteiger zwischen Juni und September an. Der Aufstieg zur Hütte dauert mehrere Stunden und erfordert gute Kondition sowie festes Schuhwerk für wechselnde Wegbedingungen.
Die Eiskapelle im Eisbach-Tal auf 930 Metern gilt als das am niedrigsten gelegene Dauerfirnfeld der Alpen. Ihre Position am Fuß der Ostwand macht sie leichter erreichbar als vergleichbare Formationen in höheren Lagen.
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