Hörde, Stadtteil von Dortmund im gleichnamigen Stadtbezirk
Hörde ist ein Stadtteil im Süden Dortmunds, der sich über eine ausgedehnte Fläche mit alten Industriegebieten und neueren Wohnquartieren erstreckt. Das Gebiet wird geprägt durch den künstlich angelegten Phoenix-See, umgeben von Parks und Grünflächen, sowie historischen Fabrikbauten, die teilweise erhalten oder umgenutzt wurden.
Hörde wurde 1198 erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich um die mittelalterliche Burg Hörder Burg, die im 12. Jahrhundert entstand. Im Jahr 1340 erhielt der Ort das Stadtrecht, wodurch sich eine lange Rivalität mit dem benachbarten Dortmund entwickelte, was zu Zerstörungen durch Kriege und Brände führte.
Der Name Hörde stammt aus dem Mittelalter und bezieht sich auf die sumpfigen Bedingungen der Gegend. Straßennamen wie Weingartenstraße und Winzerweg erinnern heute noch an die Tradition des Weinbaus auf den Hügeln entlang der Emscher.
Der Stadtteil ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, und der Bahnhof Hörde ist ein wichtiger Umsteigepunkt mit Verbindungen zur Innenstadt und zum Borussia-Stadion. Besucher können die Gegend bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da es zahlreiche Wege entlang des Phoenix-Sees und gute Radverbindungen gibt.
Das Wahrzeichen Schlanke Mathilde ist eine historische Uhr, die lange das Zentrum markierte und heute noch an die städtische Vergangenheit erinnert. Diese Uhr war einst ein bekannter Treffpunkt und bleibt ein Symbol für die Identität des Stadtteils.
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