Alt-Kölln, Stadt, die dem alten Berlin an der Spree gegenüberlag
Old Cölln ist eine historische Altstadt auf einer Insel der Spree in Berlin und bildet einen der Ursprünge der Stadt. Das Gebiet besteht aus engen mittelalterlichen Straßen, wenigen erhaltenen Häusern und Plätzen wie dem Petriplatz, wo einst die St.-Petri-Kirche stand.
Cölln wurde 1237 erstmals dokumentiert und entwickelte sich als Handelsstadt an der Spree im 13. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert kam die Stadt unter brandenburgische Herrschaft, und 1710 fusionierte sie offiziell mit Berlin zur neuen Hauptstadt.
Der Name Cölln könnte von einem alten Wort für Sumpf stammen oder eine Verbindung zur Stadt Köln bewahren. In den Straßennamen wie Scharrenstraße und Brüderstraße erkennt man heute noch die mittelalterlichen Wege, die seit Jahrhunderten bestehen.
Der Bereich liegt im Zentrum Berlins im Stadtteil Mitte und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher können alte Straßen, erhaltene Häuser und mehrere Museen in der Nähe erkunden, um einen Eindruck der frühen Berliner Siedlung zu bekommen.
Die Jungfernbrücke ist die älteste erhaltene Brücke Berlins und stammt aus den 1780er Jahren, wird aber heute noch von Fußgängern und Autos genutzt. Sie verbindet Cölln mit der anderen Seite der Spree und zeigt, wie wichtig die Brücken für die Entwicklung der frühen Stadt waren.
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