Eltville am Rhein, Weinstadt in Rheingau-Taunus-Kreis, Deutschland
Eltville am Rhein ist eine Weinbaustadt am rechten Rheinufer im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusses mit Fachwerkhäusern, schmalen Gassen und einem Uferweg, der die Ortsteile miteinander verbindet.
Die Erzbischöfe von Mainz errichteten hier ab 1329 eine Wasserburg und nutzten den Ort zwischen 1347 und 1480 als ihre Residenz. Im 15. Jahrhundert arbeitete Johannes Gutenberg in der Stadt an Drucktechniken, bevor er nach Mainz zurückkehrte.
Der Ortsname leitet sich vom lateinischen alta villa ab und verweist auf die frühe Siedlung auf dem Anhang über dem Fluss. Heute prägen Weingüter und Straußwirtschaften das Leben im Ort, wo Familien ihre eigenen Reben bewirtschaften und Besucher in privaten Höfen bewirten.
Viele Weingüter öffnen ihre Keller für Verkostungen und einige bieten auch Führungen durch die Rebhänge an. Der Uferweg eignet sich für Spaziergänge und Radtouren, die oft bis zum Kloster Eberbach in den Weinbergen oberhalb der Stadt fortgesetzt werden.
Rund um die Kurfürstliche Burg wächst ein Rosengarten mit mehr als 350 Sorten, weshalb die Stadt zur Deutschen Rosenstadt ernannt wurde. Die Rosen blühen im Sommer und ihre Namen sind auf kleinen Schildern neben den Beeten zu lesen.
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