Frankfurt am Main Flughafen Fernbahnhof, Fernbahnhof am Flughafen Frankfurt, Deutschland
Der Fernbahnhof ist ein unterirdischer Knotenpunkt mit vier Gleisen und zwei Mittelbahnsteigen, die sich unter gewölbten Glasdächern erstrecken. Die Halle zieht sich über mehrere hundert Meter und verbindet sich mit Gängen zum Terminal 1.
Die Anlage ging im Mai 1999 in Betrieb, als die neue Schnellfahrstrecke zwischen Köln und dem Rhein-Main-Gebiet eröffnet wurde. Der Bau schuf erstmals eine direkte Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen dem Flughafen und den großen Städten im Westen.
Der Name Fernbahnhof grenzt die Anlage vom nahegelegenen Regionalbahnhof ab und zeigt ihre Funktion als Umsteigeknoten zwischen Flugreisen und Zugverbindungen. Reisende nutzen die Halle täglich als Durchgang zwischen internationalen Flügen und Zielen in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder den Niederlanden.
Die Bahnsteige liegen unter der Erde, der Zugang erfolgt über Aufzüge und Rolltreppen von den Terminalbereichen aus. Wegweiser führen die Reisenden durch mehrere Etagen, ein kurzer Fußweg bringt sie zum Check-in oder zur Gepäckausgabe.
Die Halle dient ausschließlich Zügen des Fernverkehrs und nimmt keine regionalen Verbindungen auf, was sie in Deutschland zu einer Seltenheit macht. Trotz der Lage unter der Erde sorgen die Glasdächer für Tageslicht auf den Bahnsteigen.
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