Elbingerode, Bergbaubezirk in Oberharz am Brocken, Deutschland
Elbingerode ist ein Ortsteil im östlichen Harzgebirge, gelegen auf etwa 500 Metern Höhe mit zahlreichen Bergbauanlagen und Kalksteinbrüchen. Das Gelände ist von einer intensiven Fördergeschichte geprägt, die sich in der Industriearchitektur und den Natureinschnitten ablesen lässt.
Der Ort wurde 1206 als Alvelingeroth erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1564 von den Braunschweiger Herzögen von Calenberg die Stadtrechte. Diese frühe Anerkennung half dabei, das Gemeinwesen zu stabilisieren und seine wirtschaftliche Entwicklung zu fördern.
Die neogotische St.-Jacobi-Kirche prägt das Ortsbild mit ihrer markanten Architektur und wird von Einwohnern als zentraler Treffpunkt wahrgenommen. Sie spiegelt die handwerkliche Tradition wider, die diesen Ort seit Jahrhunderten charakterisiert.
Die Rübeland-Eisenbahn transportiert Güter zu den Kalksteinbrüchen und verschiedene Wanderwege verbinden den Ort mit den umliegenden Waldgebieten. Besucher finden gute Anknüpfungspunkte für längere Wanderungen in die Harzer Natur.
Das Diakonissen Mutterhaus wurde 1920 gegründet und entwickelte sich zu einem Gesundheitszentrum mit charakteristischem Bauhaus-Stil. Seine Architektur steht in interessantem Kontrast zur älteren Bergbautradition des Ortes.
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