Teufelsberg, Ehemalige Abhörstation des Kalten Krieges in Grunewald, Deutschland.
Der Teufelsberg ist ein 120 Meter hoher künstlicher Hügel aus Trümmerschutt, der dicht bewaldet ist und vier große Radiokuppeln auf seinem Gipfel trägt. Von oben kann man über große Teile Berlins hinwegblicken.
Der Hügel wurde nach 1945 aufgeschüttet und bedeckt die Ruinen eines unvollendeten nationalsozialistischen Militärkomplexes, den die Alliierten nicht abreißen konnten. In den 1960er Jahren entstand hier eine Abhörstation des Kalten Krieges.
Die verlassenen Gebäude und Radiokuppeln sind zu einer offenen Galerie geworden, in der Künstler ihre Wandmalereien und Street-Art-Werke präsentieren.
Der Zugang zur Kuppe ist täglich möglich, und man kann die Strecke zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen, da der Weg teils steil ist und der Untergrund uneben sein kann.
Die größte Kuppel wirkt wie ein riesiger Flüstertempel: Wenn man an einer bestimmten Stelle spricht, kann man sein Echo mehrfach reflektieren hören. Diese akustische Anomalie entstand durch die kreisförmige Struktur und die verbleibenden Paneele der Kuppel.
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