Mariendorf, Wohnbezirk in Tempelhof-Schöneberg, Deutschland
Mariendorf ist ein Wohngebiet im Bezirk Tempelhof-Schöneberg in Berlins Süden mit einer Mischung aus Einfamilienhäusern und Wohnblöcken. Das Viertel wird durch mehrere Parks unterbrochen und bietet Schulen, Läden und Dienstleistungen für den täglichen Bedarf.
Der Ort wurde erstmals 1348 als Dorf dokumentiert und wuchs langsam über die Jahrhunderte. Anfang des 20. Jahrhunderts beschleunigte sich die Stadtentwicklung, bis es 1920 in Berlins Stadtgrenzen aufgenommen wurde.
Der Stadtteil wurde nach Maria, der Mutter Jesu, benannt und diese Verbindung findet sich in der lokalen Architektur und Namensgebung wieder. Die Bewohner nutzen die öffentlichen Plätze und Parks als Orte für alltägliche Aktivitäten und treffen sich regelmäßig dort.
Das Gebiet ist durch die U6-Linie und mehrere Bushaltestellen gut mit dem Rest Berlins verbunden, was eine einfache Anreise ermöglicht. Fußgänger und Radfahrer finden breite Wege und ruhige Straßen vor, um sich in dem Viertel zu bewegen.
Die Trabrennbahn, eine Pferderennsportanlage aus dem Jahr 1913, befindet sich im Gebiet und ist eines der wenigen verbleibenden Trainings- und Rennzentren dieser Art in Berlin. Besucher können den ungewöhnlichen Anblick von Rennpferden und Trainern beobachten, die auf dieser Bahn arbeiten.
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