Bad Cannstatt, Historischer Stadtbezirk in Stuttgart, Deutschland.
Bad Cannstatt ist ein Stadtbezirk im Osten von Stuttgart in Deutschland. Das Viertel erstreckt sich beiderseits des Neckars mit Kurpark, alten Ortskern und Weinberghängen, die direkt in bebautem Gelände auftauchen.
Römische Truppen errichteten hier im Jahr 98 ein Kastell zur Sicherung der Furt. Das Dorf wurde im Mittelalter Marktort und erhielt 1330 das Stadtrecht, bevor es 1905 in Stuttgart eingemeindet wurde.
Der Name geht auf den römischen Begriff Condistat zurück und bezeichnet heute ein Viertel, wo Weingärten bis in Wohnzonen reichen. Kleine Weinkeller und Besenwirtschaften öffnen ihre Türen nach traditionellem Rhythmus im Herbst.
Öffentliche Verkehrsmittel verbinden das Viertel mit der Innenstadt, unter anderem drei U-Bahn-Linien ab Wilhelmsplatz. Der Kurpark liegt fußläufig vom Bahnhof aus erreichbar, während Weinberge am Hang Wanderwege für Spaziergänge bieten.
Neunzehn Mineralquellen machen das Gebiet zur zweitgrößten Mineralwasserkonzentration in Europa nach Budapest. Die Quellen speisen Bäder und öffentliche Brunnen, deren Wasser zum Trinken frei zugänglich ist.
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