Wagenhallen, Veranstaltungsort in Stuttgart, Deutschland
Die Wagenhallen sind ein Kultur- und Veranstaltungszentrum in Stuttgart-Nord, in den 1890er Jahren als Abstellhalle und Reparaturwerkstatt für Lokomotiven und Eisenbahnwaggons erbaut. Nach der Sanierung durch das Atelier Brückner, abgeschlossen 2019, umfassen sie eine 4050 m² große Veranstaltungshalle mit bis zu 2100 Stehplätzen, 9500 m² Atelier- und Werkstattflächen und eine 450 m² große Tanzschule. Der Großteil der Gebäude mit historischen Fassaden blieb erhalten; das Dach wurde unter Beibehaltung der Konstruktion durch ein leichteres ersetzt, eine Brandschutzmauer trennt Halle und Ateliers.
Die Hallen wurden in den 1890er Jahren am Inneren Nordbahnhof als Abstellhallen und Reparaturwerkstatt für Lokomotiven und Waggons erbaut und in den 1930er und 1960er Jahren mehrfach umgebaut; bis zur Übernahme des Areals durch die Stadt 2003 wurden dort auch Omnibusse gewartet. Ab 2006 wurden die Wagenhallen als Übergangslösung an Künstler vermietet, die für 2011 angekündigte Räumung für Stuttgart 21 stieß auf Widerstand. 2015 beschloss der Gemeinderat die Sanierung durch das Atelier Brückner, die 2019 abgeschlossen war.
Seit 2006 mieten Künstler und Kulturschaffende die Hallen; heute umfassen sie 9.500 m² Atelier- und Werkstattflächen sowie eine 450 m² große Tanzschule. Die große Halle fasst bis zu 2.100 Stehplätze für Aufführungen und Feste. Während der Sanierung des Opernhauses zog die Staatsoper in die Nachbarschaft, 2020 spielte sie im Freien vor den Wagenhallen.
Das Gelände liegt am Inneren Nordbahnhof im Stuttgarter Norden, neben dem geplanten provisorischen Opernspielort. Die Sanierung 2019 durch Atelier Brückner erhielt die meisten historischen Fassaden, ersetzte das Dach unter Beibehaltung der Konstruktion und zog eine Brandschutzmauer zwischen Halle und Ateliers ein. Die Veranstaltungshalle misst 4050 m² und fasst bis zu 2100 Stehplätze; Ateliers und Werkstätten umfassen 9500 m².
Bei der Sanierung ab 2015 durch Atelier Brückner blieben die historischen Fassaden und die eigentliche Dachkonstruktion erhalten, das Dach selbst wurde durch ein leichteres ersetzt. Zwischen Veranstaltungshalle und Ateliers zog man eine Brandschutzmauer ein, ein ergänzender Neubau schuf weitere Werkstattflächen. 2020 spielte die Staatsoper wegen der Covid-19-Pandemie im Freien vor den Wagenhallen.
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