Leibfriedscher Garten, Öffentlicher Park in Stuttgart, Deutschland
Der Leibfriedscher Garten ist ein öffentlicher Park in Stuttgart mit Wegen durch angelegte Grünflächen, in die Ruinen der Villa Moser und künstlerische Installationen integriert sind. Die Anlage verbindet verschiedene Höhenlagen und zeigt Reste des ursprünglichen Herrenhauses aus dem 19. Jahrhundert inmitten moderner Gartengestaltung.
Die Anlage entstand 1875 als Privatanwesen des Schokoladenfabrikanten Eduard Otto Moser und wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Nach dem Krieg entwickelte sich das Gelände zu einem öffentlichen Garten, der heute Kriegsschäden und alte Bauteile als Teil seiner Geschichte zeigt.
Der Garten ist benannt nach dem früheren Weinberg und wird von Besuchern als ruhiger Ort zum Spazieren genutzt, wo alte Baumpflanzungen und Grünflächen zum Verweilen einladen. Die Art, wie die Grünanlagen angelegt sind, zeigt die lokale Tradition, öffentliche Räume für den täglichen Gebrauch der Bevölkerung zu gestalten.
Der Park ist zu Fuß erreichbar und mit anderen grünen Flächen in Stuttgart durch Fußgängerbrücken verbunden, was lange Spaziergänge durch mehrere Grünanlagen ermöglicht. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die verschiedenen Bereiche zu erkunden, da das Gelände uneben ist und Ruheplätze zum Verweilen bietet.
Ein eigenes Kunstwerk hebt sich besonders hervor: eine zehn Meter hohe Aussichtshügel namens Bastion Leibfried steht auf dem Gelände und bietet von ihrer Plattform Ausblicke auf die Stuttgarter Innenstadt. Dies ist ein seltenes Beispiel für einen künstlich aufgeschütteten Aussichtspunkt, der die Gartenanlage überragt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.