Gate of Hope, Moderne Skulptur in Stuttgart, Deutschland
Das Gate of Hope ist eine moderne Skulptur in Stuttgart, die aus Stahlprofilen und Einwegspiegeln zusammengesetzt ist und eine dreieckige Pyramidenform bildet. Die Struktur ragt in den Himmel auf und schafft durch ihre Spiegel verschiedene optische Effekte, je nachdem aus welchem Winkel man sie betrachtet.
1989 lud der Beirat Landschaft und Kunst des Stuttgarter Gemeinderats Dan Graham ein, einen Beitrag für die IGA '93 zu liefern. Sein erster Entwurf, ein Skateboard-Pavillon mit Spiegeln, wurde abgelehnt; der zweite, angenommene Entwurf griff eine 1987 für die Domaine de Kerguéhennec in der Bretagne geplante überdachte Brücke auf. Für die Ausstellung errichtet, blieb die Skulptur nach 1993 erhalten.
Das Kunstwerk trägt einen Namen, der Hoffnung und Zuversicht ausdrückt und lädt Besucher ein, es als Treffpunkt zu nutzen. Menschen halten sich dort auf, um die sich ständig verändernden Spiegeleffekte zu beobachten und Fotos zu machen.
Die Skulptur steht am Ende des Lodzer Stegs, der vom Rosensteinpark zum Leibfriedschen Garten führt; zu Fuß ist sie über beide Parks erreichbar. Der Boden ist ein Stahlgitter über einem 45 cm tiefen Wasserbecken, in dem sich Himmel und Betrachter spiegeln. Die Ziffern in Klammern verweisen auf den Plan des Leibfriedschen Gartens.
Die Einwegspiegels der Struktur funktionieren unterschiedlich, je nachdem wie das Tageslicht auf sie trifft, was bedeutet, dass die Skulptur tagsüber ein völlig anderes Aussehen hat als in der Dämmerung. Viele Besucher kommen mehrmals zurück, um die Veränderungen zu verschiedenen Tageszeiten zu sehen.
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