Wilhelma, Zoo und botanischer Garten in Bad Cannstatt, Stuttgart, Deutschland
Die Wilhelma ist ein Zoo und botanischer Garten in Bad Cannstatt, Stuttgart, der auf 30 Hektar rund 11.500 Tiere aus 1.200 Arten sowie 6.000 Pflanzensorten zeigt. Die Anlage verbindet Tiergehege mit Gewächshäusern und historischen Gebäuden im maurischen Stil, die durch weitläufige Wege und Teiche miteinander verbunden sind.
König Wilhelm I. von Württemberg ließ die Anlage ab 1842 als königliches Badehaus mit maurisch gestalteten Pavillons und Gärten anlegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände schrittweise zu einem öffentlich zugänglichen zoologisch-botanischen Garten umgestaltet.
Der Name stammt vom württembergischen König Wilhelm I., der das Gelände als persönlichen Rückzugsort plante und dabei die maurische Architektur der Alhambra nachempfinden wollte. Heute bummeln Familien durch die Wege zwischen exotischen Pavillons und Gewächshäusern, die mit Ornamenten, Bögen und verzierten Säulen an südspanische Bauten erinnern.
Das Gelände öffnet jeden Tag um 8:15 Uhr und schließt je nach Saison zwischen 16:30 Uhr und 20:00 Uhr. Die Wege eignen sich für Kinderwagen und Rollstühle, wobei einige Bereiche Steigungen aufweisen und es empfehlenswert ist, Zeit für Pausen einzuplanen.
Im Garten wächst Europas größter Magnolienbestand, der im Frühjahr in unterschiedlichen Rosa- und Weißtönen blüht. Ein Teich zeigt Seerosen der Art Victoria, deren Blätter stark genug sind, um das Gewicht eines Kindes zu tragen.
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