Wilhelma, Zoo und botanischer Garten in Bad Cannstatt, Stuttgart, Deutschland
Die Wilhelma ist ein Zoo und botanischer Garten in Bad Cannstatt, Stuttgart, auf etwa 30 Hektar mit rund 11.500 Tieren aus etwa 1.200 Arten und etwa 8.500 Pflanzenarten. Die Gebäude entstanden zwischen 1846 und 1866 im maurischen Stil nach dem Vorbild der Alhambra: eine lange, niedrige Anlage mit hellen Wänden und rotbraunen Dächern, ein Mittelpavillon mit Rundbogeneingang, Flügel mit kleinen Kuppeln und seitliche Gewächshausflügel. Unter dem Mittelbau liegt ein rechteckiges Becken.
König Wilhelm I. von Württemberg ließ die Anlage ab 1842 als königliches Badehaus mit maurisch gestalteten Pavillons und Gärten anlegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände schrittweise zu einem öffentlich zugänglichen zoologisch-botanischen Garten umgestaltet.
Der Name geht auf König Wilhelm I. von Württemberg zurück, der die Anlage ab 1842 als Badehaus und Sommerresidenz im maurischen Stil nach dem Vorbild der Alhambra errichten ließ. Eingeweiht wurde sie am 30. September 1846 während der Hochzeitsfeierlichkeiten von Kronprinz Karl und Olga Nikolajewna von Russland. Der Maurische Garten mit dem Großen Becken bildet das Herz der Anlage; seine Fontänen stammen von 1847/1848.
Das Gelände öffnet jeden Tag um 8:15 Uhr und schließt je nach Saison zwischen 16:30 Uhr und 20:00 Uhr. Die Wege eignen sich für Kinderwagen und Rollstühle, wobei einige Bereiche Steigungen aufweisen und es empfehlenswert ist, Zeit für Pausen einzuplanen.
Im Garten wächst Europas größter Magnolienbestand, der im Frühjahr in unterschiedlichen Rosa- und Weißtönen blüht. Ein Teich zeigt Seerosen der Art Victoria, deren Blätter stark genug sind, um das Gewicht eines Kindes zu tragen.
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