Kunststation Villa Moser, Kunstanlage und Park in Stuttgart, Deutschland
Die Kunststation Villa Moser ist ein ehemaliges Herrenhaus mit künstlerischen Installationen im Leibfriedschen Garten in Stuttgart. Die Anlage zeigt originale Fundamente, eine Grotte und Treppen zwischen Rasenflächen und alten Obstbäumen.
Die Villa entstand 1875 als Wohnhaus für den Schokoladenfabrikanten Eduard Otto Moser und wurde durch einen Luftangriff 1944 zerstört. Die Ruinen stehen heute an der gleichen Stelle und erzählen von Krieg und Wiederaufbau der Stadt.
Der Ort trägt den Namen seiner ursprünglichen Bewohner und ist heute ein Treffpunkt, wo Kunstobjekte zwischen alten Bäumen und grünen Flächen stehen. Die Installation ermöglicht es Besuchern, Geschichte durch zeitgenössische Kunst zu erleben.
Der Zugang erfolgt über gekennzeichnete Wege, die durch die Gartenanlage führen und zu den verschiedenen Überresten des Komplexes leiten. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Untergrund uneben ist und die Wege unter Bäumen verlaufen.
Die Ruinen tragen ornamentale Steinschnitzereien, darunter eine groteske Kopfskulptur an den Kellermauern, die Details der früheren Architektur bewahrt. Diese verzierten Überreste zeigen das Kunsthandwerk, das in die ursprüngliche Konstruktion einfloss.
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