Nationalpark Bayerischer Wald, Nationalpark in Bayern, Deutschland
Der Nationalpark Bayerischer Wald ist ein geschütztes Waldgebiet entlang der deutsch-tschechischen Grenze mit dichten Wäldern, Granitgipfeln und vielen Wanderwegen auf einer Fläche von etwa 24 000 Hektar. Das Gelände bietet verschiedene Wanderrouten für unterschiedliche Anforderungen und Jahreszeiten.
Das Gebiet wurde am 7. Oktober 1970 zum Nationalpark erklärt und war damit Deutschlands erste geschützte Naturlandschaft. Diese Gründung setzte neue Standards für den Naturschutz und inspirierte weitere Schutzgebiete im Land.
Die beiden Besucherzentren Hans-Eisenmann-Haus und Haus zur Wildnis zeigen die Vielfalt der heimischen Pflanzen- und Tierwelt durch Ausstellungen und Programme. Besucher lernen hier, wie das Ökosystem des Waldes funktioniert und welche Arten im Park zuhause sind.
Der Park ist mit dem Bayerwald-Ticket einfach zu durchqueren, das Transportverbindungen zwischen den verschiedenen Eingängen und Wanderstartpunkten bietet. Besucher sollten wetterfeste Kleidung mitbringen, da sich die Bedingungen schnell ändern können, besonders in höheren Lagen.
Das Waldgebiet bildet eine grenzüberschreitende Schutzzone mit dem Šumava-Nationalpark in Tschechien und schafft damit Mitteleuropas größte zusammenhängende Waldfläche. Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit ermöglicht Tieren freie Bewegung und hat zum Erfolg bei der Wiederansiedlung von Luchsen und Wölfen beigetragen.
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