Oranienburger Straße, Straße in Berlin-Mitte
Oranienburger Straße ist eine Straße in Berlins Bezirk Mitte, die von der Friedrichstraße zum Hackeschen Markt verläuft und eine Mischung aus historischen und modernen Gebäuden zeigt. Die Straße ist geprägt durch die Neue Synagoge, mehrere Restaurants und Bars sowie das Kunsthaus Tacheles, das später zur Fotografiska Berlin wurde.
Die Straße hieß ursprünglich Alter Spandauer Heerweg und war im 19. Jahrhundert ein geschäftiger Handelsort mit Läden, Cafes und Theatern, wo Kaufleute und Gelehrte unterschiedlicher Herkunft lebten und arbeiteten. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Neue Synagoge beschädigt und viele jüdische Bewohner deportiert, doch nach 1989 wurde die Straße durch Künstler und Neue Bewohner wiederbelebt.
Die Straße war lange Zeit ein wichtiges Zentrum für das jüdische Leben in Berlin, mit Synagogen, Läden und Wohnungen, die diese Gemeinschaft prägten. Heute erinnern Gebäude wie die Neue Synagoge und das Centrum Judaicum an diese Geschichte und zeigen, wie der Ort von verschiedenen Menschen genutzt wurde.
Die Straße ist leicht zu erreichen mit den S-Bahn-Stationen Hackescher Markt und Oranienburger Straße, die verschiedene Zuglinien verbinden. Sie können zu Fuß gehen und die Gegend erkunden, besonders am Abend, wenn Restaurants und Bars aktiv sind und der Ort belebt wirkt.
An der Straße befindet sich die Gespenstermauer, eine Mauer mit einer Legende über zwei Kinder, deren Geister dort sichtbar sein sollen. Besucher stecken Münzen in die Risse der Mauer und machen Wünsche, was zeigt, wie die Geschichte diesen Ort bis heute prägt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.