Oper Köln, Opernhaus in Altstadt-Nord, Deutschland
Die Oper in Köln ist ein Musiktheater im Stadtteil Altstadt-Nord, das sich in einem modernen Gebäude befindet und Platz für rund 1300 Zuschauer bietet. Der Zuschauerraum verzichtet auf die klassische Anordnung mit mehreren Rängen und setzt stattdessen auf eine durchgehende Bestuhlung ohne stark abgetrennte Ebenen.
Das heutige Opernhaus wurde 1957 eröffnet, nachdem das vorherige Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Bundeskanzler Konrad Adenauer nahm an der Eröffnungsfeier teil und würdigte damit die Bedeutung des Neuanfangs für die Stadt.
Das Haus trägt seinen Namen nach der Stadt und gehört zu den führenden Bühnen des Landes, wo heute klassische Werke und Neuproduktionen auf dem Spielplan stehen. Besucher erleben hier Aufführungen in einem Saal, der bewusst auf traditionelle Ränge verzichtet und stattdessen eine offene Sitzordnung bietet.
Das Haus liegt zentral in der Altstadt-Nord und ist über die umliegenden Straßen gut zu erreichen. Größere Renovierungsarbeiten ab 2012 führten zu vorübergehenden Verlegungen der Vorstellungen an andere Spielorte in der Stadt.
Im Jahr 1996 entstand hier Europas erste eigenständige Kinderoper, die seitdem Märchen, Barockstücke und zeitgenössische Kompositionen für junge Zuschauer anbietet. Diese Sparte entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des Spielplans und erreicht gezielt Familien mit Kindern.
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