Burg Metternich, Mittelalterliche Burgruine in Beilstein, Deutschland.
Die Burg Metternich erhebt sich als Ruine auf einem Felsen über der Moselle nahe des Dorfes Beilstein. Die noch vorhandenen Mauern, Türme und Grundrisse zeigen die typische Bauweise einer mittelalterlichen Wehrburg.
Das Bauwerk entstand im 13. Jahrhundert ursprünglich unter dem Namen Bilstein und war lange Besitz der Grafen von Nassau-Dillenburg. Im 17. Jahrhundert kam es in den Besitz des Hauses Metternich, von dem es seinen heutigen Namen erhielt.
Die Burg war über Jahrhunderte ein Symbol der Macht für verschiedene Adelsfamilien in der Region. Heute können Besucher an den Mauern und Türmen ablesen, wie Herrscher ihre Herrschaft über das Moseltal sichererten.
Der Ort ist über gekennzeichnete Wanderwege vom Dorf Beilstein aus erreichbar und bietet gute Ausblicke auf das Tal. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Aufstieg steil ist und die Ruinen auf unebenem Gelände liegen.
Die Franzosen beschädigten die Burg 1689 schwer, wodurch sie zur Ruine wurde und heute ein geschütztes Denkmal ist. Diese Beschädigungen sind noch immer an den zerbrochenen Mauern und fehlenden Dachstrukturen erkennbar.
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