Elisenbrunnen, Klassizistischer Trinkbrunnen in Aachen, Deutschland
Der Elisenbrunnen ist ein neoklassizistisches Gebäude mit zwei Trinkbrunnen unter einer Säulenhalle, die von Pavillons mit Innenräumen flankiert wird. Die Anlage zeigt klassische dorische Säulen und wurde als einheitliches Ensemble für die Nutzung von Thermalwasser gestaltet.
Die Anlage entstand 1827 nach Plänen von Johann Peter Cremer und Karl Friedrich Schinkel als Zugang zu den Thermalquellen Aachens. Sie wurde nach der preußischen Kronprinzessin Elisabeth Ludovika von Bayern benannt, die eine enge Verbindung zur Stadt hatte.
Marmortafeln in der Halle erinnern an bedeutende Besucher, die das Thermalwasser tranken, darunter Peter der Große und Friedrich der Große.
Das Thermalwasser wird mit etwa 52°C aus der Kaiserquelle durch zwei Trinkstellen abgegeben und stammt von einer unterirdischen Quelle unter dem Büchel. Besucher können die Quellen jederzeit erreichen, da die Halle öffentlich zugänglich ist und Platz für längere Aufenthalte bietet.
Das Thermalwasser riecht deutlich nach Schwefel und erzeugt eine charakteristische Eiergeruchsnote, die in der gesamten Anlage und ihrer Umgebung wahrnehmbar ist. Dieser intensive Duft ist für viele Besucher das auffälligste Merkmal und prägt ihre Erinnerung an den Ort nachhaltig.
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