Georgskirche, Kirchengebäude in Erfurt
Die Georgskirche ist eine ehemalige Kirchenanlage in Erfurt, von der heute nur noch der Turm, der Georgsturm genannt wird, erhalten ist. Das Bauwerk zeigt gotische Merkmale wie spitze Bögen und aufwändige Steinmetzarbeiten an seiner massiven Fassade.
Die Georgskirche wurde erstmals 1066 erwähnt, erhielt ihre gotische Turmstruktur aber zwischen 1380 und 1426. Nach der Reformation 1525 wechselte das Gebäude vom katholischen zum protestantischen Gebrauch und wurde später als Schulgebäude und für Bestattungszeremonien genutzt, bevor während des Dreißigjährigen Krieges 1632 die Schweden das Gebäude bis auf den Turm abzugruben Ziegel für die Stadtverteidigung zu verwenden.
Der Turm steht im Andreasviertel, einem älteren Stadtteil mit schmalen Straßen und vielen historischen Bauwerken in der Nähe. Die Umgebung ist normalerweise ruhig, was es leicht macht, die Struktur zu erkunden und die Architektur in Ruhe zu betrachten.
Der massiven Steinturm hat mehrere Kriegszeiten und Stadtentwicklungen überstanden, einschließlich des Abbruchs des gesamten Gebäudes 1632 durch schwedische Soldaten. Seine Beständigkeit macht ihn zu einem seltenen Zeugen mehrerer Jahrhunderte lokaler Geschichte, da er nach Ereignissen wiederaufgebaut wurde, die andere Strukturen zerstört haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.