Haus zum Roten Ochsen, Renaissancegebäude am Fischmarkt 7, Erfurt, Deutschland
Das Haus zum Roten Ochsen ist ein Renaissancegebäude am Fischmarkt 7 in Erfurt mit mehreren Geschossen und einer aufwendig gestalteten Fassade. Über dem Erdgeschoss zieht sich ein dekoratives Fries mit Musen und Planetengottheiten hin, das die künstlerischen Interessen der Epoche widerspiegelt.
Das Gebäude wurde erstmals 1392 dokumentiert und erlebte 1562 eine große Umgestaltung unter Jacob Naffzer, einem wohlhabenden Waidkaufmann und Ratsvorsitzenden. Diese Renovation formte es in das Renaissance-Juwel, das wir heute sehen.
Das Haus dient heute als Ausstellungsraum und beherbergt die Erfurter Kunstvereinigung, die regelmäßig wechselnde Shows zeigt. Der Renaissance-Saal im ersten Obergeschoss ist das Herzstück für Kunstpräsentationen und macht den Ort zu einem wichtigen Treffpunkt für Kunstinteressierte.
Das Haus ist leicht vom Fischmarkt aus zu finden und funktioniert seit 1979 als Kunstgalerie mit regelmäßigen Wechselausstellungen. Die zentrale Lage ermöglicht einen Besuch zusammen mit anderen historischen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt.
Ein rotes Rind mit goldenen Hörnern prangt zentral auf dem Fries und gab dem Haus seinen Namen. Diese ungewöhnliche Wahl eines Tieres als Hauszeichen war im Mittelalter und der Renaissance eine Möglichkeit, Wohlstand und Handelsbeziehungen auszudrücken.
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