Schlösserbrücke, Mittelalterliche Bogenbrücke in Erfurt, Deutschland
Die Schlösserbrücke ist eine mittelalterliche Steinbrücke in Erfurt, die den Breitstrom überquert und den Fischmarkt mit dem Anger verbindet. Das Bauwerk besteht aus sechs Kalksteinbögen und zeigt auf der Südseite mehrere Wasserdurchlässe, von denen einige durch ein nahegelegenes Gebäude verdeckt sind.
Das Bauwerk wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert als hölzerne Fußgängerbrücke errichtet. Nach dem großen Stadtbrand von 1736 wurde es dann in Stein neu aufgebaut und erhielt seine heutige Form.
Die Brücke trägt den Namen der früheren Schlösser, die in ihrer Nähe standen, und verbindet zwei wichtige Plätze der Altstadt miteinander. Heute sieht man hier täglich Fußgänger und Straßenbahnen, die das Bauwerk als selbstverständlichen Teil ihres Weges nutzen.
Die Brücke befindet sich in der Fußgängerzone und wird von Straßenbahnen befahren, die beide Stadtkerne miteinander verbinden. Der beste Zugang ist zu Fuß über die umliegenden Straßen, und das Bauwerk ist leicht zu Fuß erreichbar.
Das Bauwerk zeigt an seiner Südseite versteckte Wasserdurchlässe, die teilweise von der Neuen Mühle verdeckt sind und für Besucher kaum zu sehen sind. Diese verborgenen Öffnungen zeugen davon, dass unter der Brücke mehr Wasser fließt, als auf den ersten Blick erkennbar ist.
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