Rolandseck, Historischer Stadtteil in Remagen, Deutschland.
Rolandseck ist ein Stadtteil von Remagen am Rheinufer und liegt auf etwa 55 Metern Höhe mit zahlreichen Villen, von denen man zum Siebengebirge blickt. Der Ort verbindet sich mit Bad Honnef durch eine Autofähre und verfügt über einen Bahnhof, der als regionales Verkehrsknotenpunkt dient.
Eine frühere Burg an diesem Ort wurde 1120 von Erzbischof Friedrich I. von Köln wiederhergestellt und diente bis zum späten 15. Jahrhundert als Wehrbau. Diese Festung prägte die Geschichte des Rheintals durch Jahrhunderte hindurch.
Das Arp Museum prägt das Selbstverständnis des Ortes heute: Besucher sehen hier Werke von Hans Arp und seiner Frau Sophie Taeuber-Arp in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude aus dem 19. Jahrhundert. Der Ort zieht Menschen an, die sich für Moderne Kunst interessieren und gleichzeitig die Rheinlandschaft erleben möchten.
Besucher können die Gegend am besten zu Fuß erkunden oder mit dem Zug anreisen, da der Bahnhof zentral gelegen ist. Die Autofähre nach Bad Honnef ist eine praktische Option für Autofahrer, die die Rheinseite wechseln möchten.
Auf der nahen Insel Nonnenwerth betreiben Franziskanerinnen seit dem 19. Jahrhundert eine Pflegeschule in Gebäuden, die aus einem Kloster vom Anfang des 12. Jahrhunderts stammen. Dieses verborgene Kapitel der Inselgeschichte bleibt vielen Besuchern unbekannt, obwohl sie die Insel leicht vom Ufer aus sehen können.
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