St. Concordia, Protestantische Kirche in Ruhla, Deutschland
Die St.-Concordia-Kirche ist ein Kirchengebäude in Ruhla mit einem L-förmigen Grundriss. Der südliche Flügel beherbergt Galerien auf zwei Ebenen, während eine Glastrennwand den westlichen Schiffsbereich unterteilt.
Der Bau entstand 1661 unter der Leitung des Architekten Johann Moritz Heinrich Richter aus Weimar. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden der Gemeinde, was zeigt, wie wichtig das Projekt für die Einwohner war.
Die Taufschale der Kirche war eine Gabe der örtlichen Messerschmiede-Zunft, die damit ihre Verbundenheit mit dem Ort zeigten. Auch die Orgel spiegelt diese Verbindung wider, denn sie wurde von der berühmten Werkstatt der Brüder Jehmlich gebaut.
Das Gebäude ist mit einem Rollstuhlaufzug ausgestattet und ermöglicht somit einen barrierefreien Zugang. Führungen durch die Kirche sind das ganze Jahr über möglich und können über das Pfarrhaus oder die Touristeninformation angemeldet werden.
Das Kirchenschiff war ursprünglich durch einen angewinkelten Entwurf in getrennte Bereiche unterteilt, in denen Männer und Frauen während der Gottesdienste räumlich voneinander getrennt saßen. Diese Anordnung war typisch für protestantische Kirchen jener Zeit und zeigt, wie sich die Gottesdienste strukturierten.
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