Glöckner, Berggipfel im Thüringer Wald, Thüringen, Deutschland
Der Glöckner ist ein Berg im Wartburgkreis im Thüringer Wald mit zwei Felskuppen von 702,5 m und 692 m, umgeben von Blockmeeren. Er liegt am Rennsteig und ist ein beliebter Aussichtspunkt. Auf der niedrigeren Kuppe steht das Rennsteig-Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder des Rennsteigvereins, daneben Felsgruppen mit mehreren Inschriften.
Der Name stammt aus dem Mittelalter und bezieht sich wahrscheinlich auf die Form des Berges. In dieser Zeit dienten solche Höhen als natürliche Orientierungspunkte für die Besiedlung der Region.
Der Name Glöckner geht wohl auf die ältere Form Klöckler zurück. Auf der niedrigeren Felskuppe steht das Rennsteig-Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder des Rennsteigvereins, deren Namensliste in die westliche Felsgruppe eingemeißelt ist. Ein Granitstein trägt zudem den Namen der Rennsteigforscherin Elisabeth Streller (1879–1939).
Der Berg ist von mehreren Wanderwegen aus erreichbar, wobei der östliche Weg einen sanfteren Anstieg bietet. Die Strecke ist das ganze Jahr über begehbar, wobei Frühling und Herbst die angenehmsten Bedingungen bieten.
Auf der niedrigeren Felskuppe (692 m) steht das Rennsteig-Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder des Rennsteigvereins, umgeben von Felsen mit Inschriften. Einer davon, ein Granitstein, trägt den Namen des Pädagogen Friedrich Fröbel, der ab den 1860er Jahren auf Bitten seiner Witwe eingemeißelt wurde.
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