Jostbergkloster, Gotische Klosterruinen im Teutoburger Wald, Deutschland
Jostbergkloster ist eine Franziskanerklosteranlage im Teutoburger Wald sudwestlich von Bielefeld, von der heute noch die Grundmauern der Klosterkirche bis etwa einen Meter Hohe sichtbar sind. Die Ruinen zeigen einen einschiffigen Bau mit drei Jochen und einem etwa 9 Meter breiten Chor.
Das Gebaude entstand zwischen 1483 und 1490 zuerst als Kapelle und wurde 1498 in ein Franziskanerkloster umgewandelt. Das Kloster verlegte seinen Standort 1507 in Bielfelds Altstadt.
Das Kloster war ein Pilgerort, der Gläubige aus der Region anzog, die zum Heiligen Jodocus beteten. Menschen kamen in diese abgelegene Lage im Teutoburger Wald, um Ruhe und Gebet zu finden.
Der Ort liegt in der waldigen Umgebung des Teutoburger Waldes und ist heute eine archaologische Statte mit sichtbaren Ruinen. Man kann die Grundmauern und Reste bei einem Spaziergang durch die Natur besichtigen.
Unter den Ruinen wurden Spuren von gebrannten Fliesen gefunden, die das ursprungliche Fussbodendesign zeigen. Auch die Anfange einer Wendeltreppe neben dem Kircheneingang sind noch erkennbar.
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