Synagoge in Osnabrück, Religiöses Gebäude in der Rolandstraße, Osnabrück, Deutschland
Die Synagoge in Osnabrück ist ein religiöses Gebäude mit einem Hauptsaal, getrennte Sitzbereiche, eine Plattform für die Toraablesung und Platz für etwa 400 Besucher. Die Räume sind funktional gestaltet, um traditionelle Gottesdienste und Versammlungen der Gemeinde zu unterstützen.
Das Gebäude wurde 1906 an der Rolandstraße errichtet und diente der jüdischen Gemeinde als Zentrum des religiösen Lebens. Im November 1938 wurde es während eines Pogroms zerstört, und heute erinnern Gedenktafeln an sein früheres Bestehen und die Verluste dieser Zeit.
Die Gemeinde nutzt diesen Ort für Gottesdienste nach dem Reformjudentum, was sich in der Orgel und der gemeinsamen Bestuhlung von Männern und Frauen widerspiegelt. Diese Gestaltung zeigt, wie die jüdische Gemeinschaft hier ihren eigenen religiösen Weg geprägt hat.
Das Gebäude ist für Besucher zugänglich, die die religiöse Architektur und die Gedenkstätten erkunden möchten. Es wird empfohlen, vorher Informationen über offene Besuchszeiten einzuholen, da es ein aktives Gebäude der Gemeinde ist.
Der Künstler Felix Nussbaum malte das Innere des ursprünglichen Gebäudes, bevor er in Auschwitz starb. Seine Werke werden heute im Felix-Nussbaum-Haus ausgestellt, wo Besucher seine Perspektive auf diese historische Gemeinschaft entdecken können.
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