Lenné-Dreieck, Dreieckiges Territorium am Potsdamer Platz, Berlin, Deutschland
Das Lenné-Dreieck ist ein dreieckiges Territorium zwischen Lennéstraße, Bellevuestraße und Ebertstraße in der Nähe des Potsdamer Platzes. Hier stehen moderne Bürogebäude und Hotels, die das Zentrum Berlins mit dem benachbarten Tiergarten verbinden.
Während des Kalten Krieges war dieses Gebiet Teil Ost-Berlins, wurde aber physisch durch die Berliner Mauer vom Westen getrennt. Nach dem Fall der Mauer tauschten die zwei Städteteile Land, was diese Zone für Entwicklung freigab.
Das Dreick trägt Spuren seiner jüngsten Geschichte: Aktivisten wehrten sich Ende der 1980er Jahre gegen Straßenbau-Pläne, um die grüne Fläche neben dem Tiergarten zu schützen.
Die Gegend ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, da die U- und S-Bahn-Haltestelle Potsdamer Platz direkt daneben liegt. Die Wege zwischen den Gebäuden sind gut markiert und einfach zu begehen.
Das Grundstück war Gegenstand einer seltenen Landtausch-Vereinbarung zwischen Ost- und West-Berlin, was seine ungewöhnliche Form mit erklärt. Dieser pragmatische Austausch zwischen geteilten Stadtteilen ist ein eigenartiges Kapitel in der Geschichte der Stadt.
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