Trenkelhof, Landgut in Eisenach, Deutschland
Das Gut Trenkelhof ist ein Landgut am nordöstlichen Rand von Eisenach, das sich zwischen den Gemeinden Stockhausen und Großenlupnitz befindet. Die Anlage sitzt in einer Höhe von 246 Metern und wird durch traditionelle Gebäudestrukturen geprägt, die das ländliche Erbe der Region verkörpern.
Das Gut wurde 1433 erstmals als Besitz der Thüringer Landgrafen dokumentiert und wechselte 1598 unter die Kontrolle von Herzog Johann Ernst. Diese Übergabe markierte einen Wendepunkt in der Nutzung des Anwesens als privates Eigentum einer wichtigen Adelsfamilie.
Der Maler Felix Schuchard, 1865 auf dem Trenkelhof geboren, fertigte Federzeichnungen des Guts an und dokumentierte seine architektonischen Merkmale.
Das Gut liegt nahe dem Schnittpunkt der Bundesstraßen B88 und B84 und ist mit dem Auto leicht erreichbar. Seit 2017 laufen Renovierungsarbeiten an dem denkmalgeschützten Gebäude, daher könnten Teile des Geländes während des Besuchs eingeschränkt sein.
Im Jahr 1806 führte Leutnant Friedrich Hellwig mit 50 Husaren einen überraschenden Angriff auf das Gut durch, um gefangene Soldaten zu befreien. Dieses mutige Ereignis während der Napoleonischen Kriege hinterließ tiefe Spuren in der lokalen Geschichte der Region.
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