Vierscheibenhaus, Bürogebäude in Altstadt-Nord, Deutschland.
Das Vierscheibenhaus ist ein Bürogebäude in Köln-Altstadt-Nord mit acht Geschossen und einer ungewöhnlichen Fassade aus vier übereinanderliegenden rechteckigen Glaskörpern. Diese geometrische Anordnung aus vier voneinander getrennten Scheiben prägt das Erscheinungsbild des gesamten Bauwerks.
Das Gebäude wurde 1970 als Hauptsitz des Westdeutschen Rundfunks fertiggestellt und repräsentierte einen neuen Ansatz der Architektur in der Nachkriegszeit. Seine innovative Glasstruktur spiegelte modernistische Ideale wider und beeinflusste nachfolgende Gebäudedesigns in Nordrhein-Westfalen.
Die Struktur dient als Zentrum für Medienproduktion und Rundfunkaktivitäten, verbindet Journalisten und Inhaltsproduzenten in Nordrhein-Westfalen.
Das Gebäude liegt zentral in Köln und ist über mehrere öffentliche Verkehrslinien gut erreichbar. Besucher finden verschiedene Eingänge und Zugang zu Fußgängerzonen in unmittelbarer Umgebung.
Der Name stammt von den vier übereinanderstapelten Glassegmenten, die wie Scheiben übereinander gestellt wirken. Diese ungewöhnliche vertikale Anordnung war zur Zeit der Fertigstellung eine architektonische Seltenheit in Deutschland.
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