Weserbrücke, Straßenbrücke in Bogenform in Beverungen, Deutschland
Die Brücken über die Weser in Beverungen verbinden die beiden Gemeinden Beverungen und Lauenförde und bieten eine durchgehende Fahrbahn für Fahrzeuge und Fußgänger. Die Konstruktion verbindet Bogenbauweise mit modernem Straßenbrückenbau in einer einzigen Anlage.
Am 7. Dezember 1902 wurde eine Stahlbrücke mit drei Fachwerkbögen eröffnet; sie ersetzte eine Fähre, und es wurde ein Brückenzoll von 4 Pfennig erhoben. Am 7. April 1945 sprengten Wehrmachtspioniere die Brücke; nach einer provisorischen Holzbrücke und erneutem Fährbetrieb begann am 19. April 1949 der Bau der neuen Stabbogenbrücke. Diese wurde am 14. Mai 1950 eingeweiht, 2003/2004 saniert und durch einen Neubau ersetzt, der am 15. Juli 2020 freigegeben wurde.
Die Brücken verbinden zwei Bundesländer und sind für Menschen aus beiden Gemeinden ein alltäglicher Weg, um Familie, Freunde oder Arbeitsplätze zu erreichen. Sie prägen das Bild der Region und erinnern täglich daran, dass Grenzen durchlässig sind.
Die Brücken sind das ganze Jahr über für Fahrzeuge und Fußgänger zugänglich und bieten einen direkten Übergang zwischen beiden Ufern. Besucher können die Bauweise am besten vom Fluss aus oder von den Uferwegen erkunden.
Zwei Pfeiler der Stahlbrücke von 1902 wurden beim Neubau 1950 weiterverwendet, dessen Stahlkonstruktion mit Wesersandstein verkleidet wurde. Die Brücke von 1950 wurde abgerissen, nachdem ihr Nachfolger, am 7. Mai 2020 querverschoben, am 15. Juli 2020 für den Verkehr freigegeben worden war.
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