Alte Maxquelle, Quelle und Wasserbrunnen in Bad Dürkheim, Deutschland
Die Alte Maxquelle ist eine Mineralquelle in Bad Dürkheim, die aus großer Tiefe entspringt. Das Wasser enthält eine hohe Konzentration von Arsen und wurde deshalb genauer untersucht als viele andere Quellen in Deutschland.
Die Quelle wurde zwischen 1856 und 1859 erschlossen und ein Brunnenhaus zu Ehren des bayerischen Königs Maximilian II. errichtet. Forscher wie Robert Wilhelm Bunsen nutzten die Mineralien des Wassers später für bedeutende chemische Entdeckungen.
Die Quelle ist nach König Maximilian II. von Bayern benannt, dem Landesherrn zur Zeit der Bohrung. Vor dem Ersten Weltkrieg wurde ihr Wasser als Heilgetränk abgefüllt und versandt, verordnet bei Anämie, Leukämie, Rachitis und Hautkrankheiten; bis Mitte der 1950er Jahre blieb es das Hauptkurmittel Bad Dürkheims.
Das Gelände ist von außen einsehbar, aber das Wasser wird seit 2013 nicht mehr ausgegeben, da die hohe Arsenkonzentration ein Risiko darstellt. Besucher können die historische Anlage betrachten, sollten aber keinesfalls das Wasser berühren oder trinken.
Die Quelle weist weltweit die zweithöchste Arsenkonzentration unter Wasservorkommen auf. Diese außergewöhnliche chemische Zusammensetzung machte das Wasser für Wissenschaftler besonders wertvoll, um neue Elemente zu identifizieren.
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