Hansaplatz, Denkmalgeschützter Park in Altstadt-Nord, Deutschland.
Hansaplatz ist ein rechteckiges Denkmal und Grünflächenareal im Nordosten der Altstadt von Köln mit einer Fläche von etwa 1,7 Hektar. Der Platz wird von der Hansaring-Straße begrenzt und zeigt noch heute Reste der mittelalterlichen Stadtmauer in seinen Grenzen.
Das Gebiet war Standort von zwei bedeutenden Museen bis zum Zweiten Weltkrieg: Das Museum für Angewandte Kunst wurde 1900 eröffnet und das Schnütgen Museum 1910 fertiggestellt. Der Platz selbst preservierte Teile der Stadtmauer aus dem Mittelalter, die Zeugnis der frühen Verteidigungsanlagen Kölns ablegen.
Der Platz ist Heimat einer Bronzeskulptur der niederländischen Künstlerin Marie Andriessen, die eine Frau mit ihrem toten Kind darstellt. Das Kunstwerk trägt tiefe menschliche Gefühle aus und ist für viele Besucher ein Ort der Besinnung im grünen Raum.
Der Platz lädt zum Spaziergang über Grünflächen ein und ist leicht zugänglich von der Hansaring aus zu erreichen. Die angrenzende Klingelpütz-Anlage bietet zusätzliche Erholungsmöglichkeiten und erweitert den Besuchserlebnis in dieser Gegend.
Ein wertvoller Rest der ursprünglichen Stadtmauer von 1180 erstreckt sich über etwa zwei Drittel der Platzlänge, beginnend bei dem Gereonsmühle-Turm. Diese erhaltene Mauer endet bei einem Wohnhaus, das 1952 errichtet wurde und die neuere Geschichte des Ortes markiert.
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