Haus Dacheröden, Kulturzentrum in Erfurt, Deutschland
Das Haus Dacheröden ist ein Kulturzentrum in der Erfurter Innenstadt mit einer faszinierenden Architektur, die Elemente aus mehreren Epochen verbindet. Die Renaissance-Fassade mit ihrem verzierten Portal aus dem Jahr 1557 prägt das Gebäude, das sich über mehrere Geschosse erstreckt und verschiedene Räume für Veranstaltungen bietet.
Bei archäologischen Untersuchungen wurden Bauelemente aus dem Mittelalter um 1300 unter der Renaissance-Schicht entdeckt, was belegt, dass an dieser Stelle seit frühen Zeiten gebaut wurde. Das Haus zählt damit zu den ältesten bekannten Bauten an der Erfurter Anger-Straße.
Das Haus beherbergt seit 2017 Literaturveranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen und Workshops, die von der Erfurter Herbstlese gestaltet werden. Besucher erleben hier ein lebendiges Programm, das Kunst und Kultur in den historischen Räumen lebendig werden lässt.
Das Gebäude verfügt über mehrere Säle und Salons, die sich für verschiedene Veranstaltungen eignen, während eine Freilichtbühne im Innenhof von Mai bis September bespielt wird. Besucher sollten sich vor dem Besuch über das aktuelle Programm informieren, um die passende Veranstaltung zu finden.
Das Haus war Wohnort von Caroline von Dacheröden und Wilhelm von Humboldt, wobei Johann Wolfgang von Goethe hier im späten 18. Jahrhundert häufig zu Gast war. Diese Verbindung zu bedeutenden Persönlichkeiten der Epoche verleiht dem Ort eine besondere historische Dimension.
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