Kinderheim Sülz, Ehemaliges Waisenhaus im Stadtteil Sülz, Köln, Deutschland.
Das Kinderheim Sülz war eine große Einrichtung im Stadtteil Sülz, die Platz für hunderte Kinder bot. Das Gebäude prägte das Viertel über viele Jahre hinweg, bis es stark beschädigt wurde und später verschwand.
Das Waisenhaus wurde 1917 gegründet und diente als Unterkunft für viele Kinder ohne Familie. Der Komplex wurde 1944 durch Bomben zerstört, danach wiederaufgebaut und betrieb weiter, bis er 2009 schloss.
Der Platz trägt heute den Namen Kinderrechte-Platz und erinnert an die vielen Kinder, die dort aufgewachsen sind. Besucher können sich einen Eindruck davon machen, wie wichtig diese Institution für Generationen von Kindern ohne Familie war.
Der Ort ist heute ein öffentlicher Platz, den man besuchen und durchlaufen kann, um einen Eindruck von seiner Geschichte zu bekommen. Gedenksteine an dem Platz helfen Besuchern, die Bedeutung des Ortes zu verstehen.
An einem Gedenkstein können Besucher die Namen von Roma- und Sinti-Kindern lesen, die dort lebten. Diese Details zeigen, wie vielfältig die Gruppe der Kinder war, die Zuflucht suchten.
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