Thingstätte, Freilichtbühne im Stadtteil Brandberge, Halle, Deutschland
Die Thingstätte ist eine Freiluftanlage mit Bühnen- und Versammlungsraum im Stadtteil Brandberge, gebaut aus lokalem Porphyrstein. Das Bauwerk besteht aus einem Dachbau, einer Außenbühne und Tribünenstaffeln, die mehrere tausend Besucher aufnehmen konnten.
Der Bau begann 1934 nach Plänen von Architekt Ludwig Moshamer und war die erste fertiggestellte Thingstätte dieser Zeit. Die Anlage wurde als Veranstaltungsort konzipiert und spiegelt die Bautraditionen und architektonischen Vorstellungen ihrer Entstehungsperiode.
Der Name Thingstätte stammt von germanischen Thing-Versammlungen und bezieht sich auf die Idee eines Versammlungsortes. Die Statuen im Arbeitssaal zeigen Arbeiter und spiegeln die künstlerische Gestaltung der Zeit wider, die heute noch sichtbar ist.
Das Gelände ist zugänglich, aber viele Bereiche sind durch Verfall beeinträchtigt und Besucher sollten vorsichtig sein. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und auf unebene Oberflächen und beschädigte Strukturen zu achten.
Im Inneren bilden sich natürliche Stalaktiten an der Decke, die etwa fünf bis sechs Zentimeter lang werden und durch moosbedeckte Glaskörper beleuchtet werden. Diese Höhlenbildungen entstanden über die Jahre durch die besonderen Bedingungen der überdeckten Räume.
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