Orgel der Wolfgangskapelle Meißen, Renaissance-Orgel in der Wolfgangskapelle, Obermeisa, Deutschland
Die Orgel der Wolfgangskapelle in Meißen ist ein Renaissanceinstrument mit einem Holzgehäuse, das zwei Türme aufweist und mit spielenden Engeln sowie feinen geschnitzten Verzierungen geschmückt ist. Der Tonumfang reicht von C bis f''', und die Taste können auf verschiedene Stimmfrequenzen eingestellt werden.
Das Gehäuse stammt ursprünglich aus dem Kloster Marienstern bei Mühlberg und wurde 1547 in die Marienkirche in Pirna gebracht. Im Jahr 1682 erhielt es Erweiterungen durch Andreas Tamitius.
Die Kapelle ist ein Ort für kirchliche Musik, wo das Instrument bei Gottesdiensten erklingt. Seine Register wie Principal und Flöte schaffen einen vollen, warmen Klang, der den Raum erfüllt.
Der Besuch ist üblicherweise während der Gottesdienste möglich, wenn das Instrument zu hören ist. Man sollte respektvoll handeln, da es sich um einen aktiven Kirchenraum handelt.
Das Gehäuse ist bemerkenswert unverändert geblieben und zeigt seltene eingeritzte Verzierungen, die es von anderen Orgeln in Sachsen unterscheiden. Diese ursprüngliche Oberflächenstruktur gibt einen seltenen Einblick in Renaissance-Handwerksarbeiten.
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