Meißen, Mittelalterliche Kreisstadt an der Elbe, Deutschland
Meißen ist eine Kreisstadt an der Elbe in Deutschland, etwa 25 Kilometer nordwestlich von Dresden gelegen. Die Stadt erstreckt sich über beide Flussufer auf einer Höhe von 106 Metern und wird von einem Felsenhügel dominiert, auf dem die Albrechtsburg und der Dom nebeneinander stehen.
König Heinrich I. gründete Meißen 929 als Festung im neu eroberten Gebiet des slawischen Stammes der Daleminzier. Die Stadt entwickelte sich zum Zentrum der Markgrafschaft Meißen, die später zur Keimzelle des Königreichs Sachsen wurde.
Der Name Meißen leitet sich vom slawischen Wort für Siedlung ab und erinnert an die ursprünglichen Bewohner dieser Elbregion vor der deutschen Eroberung im frühen Mittelalter. Heute spazieren Besucher durch schmale Gassen mit Bürgerhäusern aus Renaissance und Barock, während am Marktplatz das spätgotische Rathaus mit seinem Glockenspielturm steht, der täglich erklingt.
Die Altstadt liegt am rechten Elbufer und lässt sich gut zu Fuß erkunden, während der Aufstieg zum Burgberg über Treppen und steile Gassen führt. Wer mit dem Zug anreist, erreicht das historische Zentrum vom Bahnhof aus in etwa 15 Minuten zu Fuß.
Die Manufaktur zog 1863 vom Burgberg in ein eigenes Gebäude am Stadtrand, wo noch heute jedes Stück von Hand gefertigt und mit den gekreuzten blauen Schwertern als Markenzeichen versehen wird. Besucher können Handwerkern bei der Arbeit zusehen und die einzelnen Schritte vom rohen Kaolin bis zur fertigen Porzellantasse nachvollziehen.
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