Karakalou Monastery, Orthodoxes Kloster auf dem Berg Athos, Griechenland
Das Karakalou-Kloster ist ein orthodoxes Kloster an der Südostflanke des Berges Athos in Griechenland, auf einer Höhe von rund 200 Metern. Die Anlage besteht aus einer Kirche, Wohngebäuden, Nebengebäuden und Wehrtürmen, die alle aus Stein gebaut und auf felsigem Gelände angeordnet sind.
Das Kloster wurde in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts gegründet, verfiel jedoch im 13. Jahrhundert infolge von Piratenüberfällen auf die Region. Moldauische Herrscher interessierten sich später für das Kloster und finanzierten seinen Wiederaufbau sowie seine Neubesiedlung.
Das Kloster trägt seinen Namen nach einer Person namens Karakalos, deren genaue Identität unter Historikern noch diskutiert wird. Die Mönche folgen einem strengen Tagesrhythmus, der durch Gebete und Gottesdienste gegliedert ist und sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat.
Der Zugang ist ausschließlich Männern vorbehalten, die über einen speziellen Erlaubnisschein, den sogenannten Diamonitirion, verfügen, da die Halbinsel Athos strenge Einreisebeschränkungen auferlegt. Da die tägliche Besucherzahl begrenzt ist, sollte man sich frühzeitig um eine Genehmigung kümmern.
Das Kloster bewahrt mehrere heilige Reliquien auf, darunter Schädelteile verehrter Heiliger sowie ein Stück Holz, das der Überlieferung nach vom Kreuz der Kreuzigung stammt. Diese Gegenstände ziehen Pilger an, die eigens deshalb den beschwerlichen Weg auf die Halbinsel auf sich nehmen.
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