Prodromos, Rumänisch-orthodoxes Kloster auf dem Berg Athos, Griechenland.
Prodromos ist ein orthodoxes Kloster innerhalb der Mönchsgemeinschaft des Athos in Griechenland, mit einer Hauptkirche, die drei Kuppeln trägt und von Mönchszellen umgeben ist. Die Anlage umfasst auch Wohngebäude, Wirtschaftsräume und eine Bibliothek, die den Alltag der dort lebenden Mönche unterstützen.
Das Kloster geht auf eine Gruppe rumänischer Mönche zurück, die ab etwa 1750 auf dem Athos ankamen und sich dort niederließen. Die offizielle Anerkennung folgte 1856, als der Patriarch in Konstantinopel dem Kloster seinen formellen Status verlieh.
Die Wandmalereien und die Ikonostase folgen rumänischen künstlerischen Traditionen, die man in anderen Klöstern auf dem Athos kaum findet. Im Hauptkirchenraum lässt sich dieser Unterschied direkt beim Eintreten wahrnehmen.
Der Zugang zum Athos ist auf männliche Besucher beschränkt, und für die Einreise ist eine besondere Genehmigung erforderlich, die im Voraus beantragt werden muss. Die Zahl der täglichen Besucher ist begrenzt, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Planung.
Im Kloster werden Mönche nach dem Tod zunächst einzeln begraben und nach drei Jahren wieder exhumiert, damit ihre Überreste in ein Beinhaus überführt werden können. Dieser Brauch ist im gesamten Athos verbreitet, hat aber in Prodromos eine lange und lebendige Kontinuität.
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