La Rochelle, Hafenstadt im Westen Frankreichs
La Rochelle ist eine Hafenstadt an der Atlantikküste in Westfrankreich, die sich entlang einer geschützten Bucht erstreckt. Zwei steinerne Türme aus dem Mittelalter markieren die Einfahrt zum alten Hafen, wo Boote zwischen historischen Gebäuden anlegen.
Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt zu einer Hochburg der Protestanten, was 1627 zu einer langen Belagerung durch die Truppen von Kardinal Richelieu führte. Die Belagerung endete nach über einem Jahr mit der Kapitulation der Stadt und dem Verlust ihrer politischen Autonomie.
Entlang der Arkadengänge im Zentrum treffen sich Einheimische in kleinen Cafés und Geschäften, die vor Sonne und Regen schützen. Auf den Märkten verkaufen Fischer ihre Austern direkt vom Boot, während Nachbarn zwischen den Ständen Neuigkeiten austauschen.
Der alte Hafen eignet sich gut für einen Spaziergang entlang der Kais, wo man die Türme und Fassaden aus der Nähe sehen kann. Die überdachten Passagen im Zentrum bieten Schutz bei wechselhaftem Wetter und verbinden die wichtigsten Straßen miteinander.
Ein Fahrradverleihsystem mit gelben Rädern gibt es hier seit 1976, also lange bevor solche Programme in anderen Städten üblich wurden. Die Räder stehen an vielen Stellen in der Stadt bereit und werden von Einheimischen wie Besuchern gleichermaßen genutzt.
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