La Madeleine, Prähistorischer Unterschlupf in Tursac, Frankreich.
Abri de la Madeleine ist ein prähistorisches Felsdach im Vézère-Tal mit mehreren übereinander liegenden Besiedlungsschichten, die verschiedene Phasen menschlicher Besiedlung abbilden. Der Ort zeigt die Spuren von Bewohnern aus unterschiedlichen Epochen und bietet Einblicke in die frühe Geschichte der Region.
Die ersten systematischen Ausgrabungen begannen 1863 und enthüllten Objekte, die das Verständnis der Magdalénien-Kultur grundlegend veränderten. Diese Entdeckungen prägen bis heute unser Wissen über die späte Steinzeit in Westeuropa.
Der Ort zeigt Spuren von Kunstfertigkeit aus der Zeit der Magdalénien-Kultur, mit geschnitzten Objekten und Werkzeugen aus Knochen, die Zeugnis von alltäglichen Tätigkeiten ablegen. Diese Funde erzählen davon, wie Menschen damals ihre Werkzeuge herstellten und ihre Umgebung gestalteten.
Der Ort ist nur mit geführten Touren zugänglich, auf denen Besucher die verschiedenen Schichten und Spuren erkunden können. Die Gegenstände aus den Ausgrabungen sind im Nationalmuseum für Urgeschichte ausgestellt und können dort besichtigt werden.
Bei Grabungen 1926 wurde die Bestattung eines kleinen Kindes entdeckt, das mit Muschelschmuck ausgestattet war. Dieser Fund zeigt, dass auch junge Menschen damals sorgfältig bestattet und mit Wertsachen versorgt wurden.
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